Herzlich willkommen im Jagdschloss Schorfheide

Das Schloss

Das Jagdschloss, um 1540 als typisch norddeutscher Backsteinbau entstanden und bereits von den branden- burgischen Markgrafen für Jagden genutzt, wurde durch König Friedrich Wilhelm III. von Preußen Anfang des 19. Jhs. vollendet...

Weitere Informationen

Besucherinfo

Das Jagdschloss Schorfheide erreichen Sie sowohl mit dem Auto, als auch mit dem öffentlichen Personennahverkehr. Für die Routenplanung können Sie den nachfolgenden Button für die Fahrplanauskunft der VBB nutzen.

Adresse

Schloßstraße 6, 16244 Schorfheide

Mai bis September

Mo bis So von 10 bis 12:30 und 13 bis 17 Uhr (letzter Einlass 16 Uhr)

Oktober bis April

Mo bis So von 10 bis 12:30 und 13 bis 16 Uhr (letzter Einlass 15 Uhr)

Am 24./25.12., 31.12./01.01. sowie von der 2. bis 4. Januarwoche ist das Jagdschloss geschlossen.

Erwachsene 6,50 €

Kinder bis 14 Jahre: 1,50 €

Gruppen ab 20 Personen: 5,00 €/Person

Führung: 25,00 € pro Gruppe

Für Inhaber der Ehrenamtskarte sowie Studenten und Schülern über 14 Jahren bieten wir einen reduzierten Eintrittspreis von 4,00 €. 

Mitglieder im Museumsverband Brandenburg erhalten freien Eintritt.

Ausstellungen

In der Schorfheide sind Jagd und Macht seit fast 1000 Jahren miteinander verwoben. Die Ausstellung, die sich über ein Ensemble aus Jagdschloss, Museumsscheune und Remise erstreckt, macht diese enge Verbindung an Beispielen der...

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In der Remise des Jagdschlosses erzählt eine multimediale Inszenierung in 40 Minuten auf drei Leinwänden die Geschichte der Schorfheide und stimmt auf den Rundgang durch die Ausstellung ein. Der Film ist fester Bestandteil der Ausstellung „Jagd und Macht“...

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Besucher können in der Sonderausstellung mehr über das Leben des Profiboxers und Naturmenschen Max Schmeling erfahren. Neben zahlreichen Bildern und Filmausschnitten mit bewegten Szenen aus den 30er Jahren lädt ein...

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Exponat des Monats

„Enfield Pattern 1914 Mk. I* W(F)“

Die Enfield Pat.1914 im Kaliber .303 Brit. (7.7x56mm R) war von den britischen Streitkräften ab 1917 eingesetzt worden.

Schwierigkeiten mit verschiedenen Behörden verzögerte die Einführung. Die Waffe selbst wurde als Scharfschützenwaffe gern verwendet, zumal sie über ein gutes Noniusvisier verfügte. Aber damit nicht genug – die Waffe verfügt über insgesamt drei Visierungen.

Zum einen ein Ringvisier für schnelle Zielauffassung bis 100m, das Noniusvisier mit verstellbarer Ringvisierung bis 1.600 Yards, und – und das ist das Besondere – ein sog. Salvenfeuervisier. Hier klappt der Schütze neben dem Noniusvisier links (am Verschlusskasten) ein kleines Ringvisier aus, und stellt am mittleren Vorderschaft der Waffe eine kleine Scheibe auf bis zu 2.600 Yards ein. Diese ballistische Visierung sollte es Infanterie ermöglichen, indirektes Feuer zu geben. Hierzu bemaß der kommandierende Unteroffizier die Entfernung, befahl die Einstellung der Systeme auf diese, und gab, wenn der ganze Zug seine Waffen ausgerichtet hatte, Feuerbefehl. Leider erwies sich dieses System als notorisch unzuverlässig, und wurde später abgeschafft.

Unsere Waffe jedoch besitzt es noch. Diese spezielle Waffe wurde wahrscheinlich als Kriegsbeute mit nach Groß Schönebeck gebracht, und diente bis nach dem zweiten Weltkrieg scheinbar als Wildererwaffe.

Sie soll bald erneut beschossen werden, aber um einen Besuch beim Restaurator wird sie vorher nicht herumkommen.