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Das Jagdschloss

Der Renaissancebau des Schlosses entstand um 1540 zunächst als typisch norddeutscher Backsteinbau, ganz ohne Schmuckfassade. Zuvor befand sich an dieser Stelle eine burgähnliche Anlage, von der keine Spuren mehr erhalten sind. Der Dachstuhl wurde 1662, nach der Zerstörung des Hauses im 30jährigen Krieg, wieder aufgebaut und ist heute noch im Originalzustand erhalten. Weiterlesen

Besucherinfo

Das Jagdschloss Schorfheide erreichen Sie sowohl mit dem Auto, als auch mit dem öffentlichen Personennahverkehr. Für die Routenplanung können Sie den nachfolgenden Button für die Fahrplanauskunft der VBB nutzen.

Adresse

Schloßstraße 7, 16244 Schorfheide

Mai bis September

Mo bis So von 10 bis 12:30 und 13 bis 17 Uhr (letzter Einlass 16 Uhr)

Oktober bis April

Mo bis So von 10 bis 12:30 und 13 bis 16 Uhr (letzter Einlass 15 Uhr)

Am 24.12., 25.12., 31.12. und 01.01. ist das Jagdschloss geschlossen.

Am 2. Weihnachtstag, 26.12., ist das Jagdschloss von 13 bis 16 Uhr geöffnet.

Jährliche Schließzeit: 2. bis 4. Januarwoche

Erwachsene: 7,00 €

Kinder bis 14 Jahre: 1,50 €

Gruppen ab 20 Personen: 5,00 €/Person

Führung: ab 50,00 € pro Gruppe

Für Inhaber der Ehrenamtskarte sowie Studenten und Schülern über 14 Jahren bieten wir einen reduzierten Eintrittspreis von 4,00 €. 

Mitglieder im Museumsverband Brandenburg erhalten freien Eintritt.

Unser Flyer (pdf)

Veranstaltungs- und Museumsmanagement

Telefon 033393 662578

Touristinfomation/Führungen

Telefon 033393 65777

kontakt@jagdschloss-schorfheide.de

Kurz-Beschreibung

  • kein ausgewiesener Behindertenparkplatz vorhanden
  • Zugang Innenbereich: stufenlos
  • Zugang Außenbereich: stufenlos
  • Wegebeschaffenheit Außenbereich: Hauptweg Pflaster
  • Gästetoilette für Gäste mit Mobilitätseinschränkungen im Jagdschloss vorhanden, Türbreite: 94cm, Bewegungsfläche vor dem WC: > 150cm x > 150cm, Haltegriffe beidseitig vorhanden

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Ausstellungen

In der Schorfheide sind Jagd und Macht seit fast 1000 Jahren miteinander verwoben. Erleben Sie die Ausstellung.

In der Remise des Jagdschlosses erzählt eine multimediale Inszenierung in 40 Minuten auf drei Leinwänden die Geschichte der Schorfheide.

Besucher können in der Sonderausstellung mehr über das Leben des Profiboxers und Naturmenschen Max Schmeling erfahren.

Veranstaltungen

Neuigkeiten

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Jagd und Macht

König Friedrich Wilhelm III. (1770-1840) war dem geselligen Waidwerk wohl nicht sehr zugetan, denn auf den Teilnehmerlisten der großen Hofjagden ist er nicht zu finden. Aber er ging sehr wohl zur Jagd - selbst in politisch schwierigen Zeiten. So jagte er im Oktober 1806 – als er mit Königin Luise aus Berlin vor den französischen Invasoren floh – zur Überraschung aller in Ostpreußen Elche.

Als er 1818 in Groß Schönebeck anlässlich eines Jagdbesuchs erfährt, dass das alte, unbewohnte Jagdschloss ein Jagddomizil seiner Ahnen war, befahl er dessen Erhalt und so wurde es einige Jahre später instandgesetzt und ausgebaut.

Als der König 1835 an einer Jagd in der Schorfheide teilnimmt, wird für ihn an der Grenze zur Oberförsterei Grimnitz ein Frühstücksplatz – Königslinden – eingerichtet.

📍Standort: Revier Hubertusstock, Abt. 36, An der Straße Groß Schönebeck-Joachimsthal, O 3409236 N 5867381
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Jagd und Macht

König Friedrich Wilhelm III. (1770-1840) war dem geselligen Waidwerk wohl nicht sehr zugetan, denn auf den Teilnehmerlisten der großen Hofjagden ist er nicht zu finden. Aber er ging sehr wohl zur Jagd - selbst in politisch schwierigen Zeiten. So jagte er im Oktober 1806 – als er mit Königin Luise aus Berlin vor den französischen Invasoren floh – zur Überraschung aller in Ostpreußen Elche.

Als er 1818 in Groß Schönebeck anlässlich eines Jagdbesuchs erfährt, dass das alte, unbewohnte Jagdschloss ein Jagddomizil seiner Ahnen war, befahl er dessen Erhalt und so wurde es einige Jahre später instandgesetzt und ausgebaut.

Als der König 1835 an einer Jagd in der Schorfheide teilnimmt, wird für ihn an der Grenze zur Oberförsterei Grimnitz ein Frühstücksplatz – Königslinden – eingerichtet.

📍Standort: Revier Hubertusstock, Abt. 36, An der Straße Groß Schönebeck-Joachimsthal, O 3409236 N 5867381Image attachment

Kommentar auf Facebook 294520624311421_956252041471606

Ich glaube er wahr nicht so fürs jagen oder er mochte es überhaupt nicht

Hier war mein Urgroßvater Hans- Christoph von Minckwitz Forstmeister und hat in dem Schloß gewohnt .Meine Grosseltern haben dort geheiratet. Ich habe noch die alten Fotos aus dem Jahre1918!

Jagdlicher Chic 1925

„Das Gewehr und das Schuhwerk sind zweifellos das Wichtigste bei der Jagdausrüstung, trotzdem ist es nicht ganz gleichgültig, in welchem Aufzug man sich auf die Pirsche begibt. Man darf ebensowenig als Operettengirl herumlaufen wie als Strauchdieb. Die Wahrheit liegt in der Mitten. Ein gut gearbeiteter Jagdanzug aus festem, handgewebte Homespun rentiert sich immer, und wenn man sich nicht gerade den Hosenboden – man verzeihe das harte Wort – auf einer Hirschkanzel durchsitzt, wird er auch Jahrzehnte hindurch seine Pflicht und Schuldigkeit tun.“

📰: Sport im Bild, 1925
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Jagdlicher Chic 1925

„Das Gewehr und das Schuhwerk sind zweifellos das Wichtigste bei der Jagdausrüstung, trotzdem ist es nicht ganz gleichgültig, in welchem Aufzug man sich auf die Pirsche begibt. Man darf ebensowenig als Operettengirl herumlaufen wie als Strauchdieb. Die Wahrheit liegt in der Mitten. Ein gut gearbeiteter Jagdanzug aus festem, handgewebte Homespun rentiert sich immer, und wenn man sich nicht gerade den Hosenboden – man verzeihe das harte Wort – auf einer Hirschkanzel durchsitzt, wird er auch Jahrzehnte hindurch seine Pflicht und Schuldigkeit tun.“

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Jagdlicher Chic 1925
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„Das Gewehr und das Schuhwerk sind zweifellos das Wichtigste bei der Jagdausrüstung, trotzdem ist es nicht ganz gleichgültig, in welchem Aufzug man sich auf die Pirsche begibt. Man darf ebensowenig als Operettengirl herumlaufen wie als Strauchdieb. Die Wahrheit liegt in der Mitten. Ein gut gearbeiteter Jagdanzug aus festem, handgewebte Homespun rentiert sich immer, und wenn man sich nicht gerade den Hosenboden – man verzeihe das harte Wort – auf einer Hirschkanzel durchsitzt, wird er auch Jahrzehnte hindurch seine Pflicht und Schuldigkeit tun.“
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📰: Sport im Bild, 1925
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Von der Burg zum Jagdschloss

Das Jagdschloss Schorfheide, ursprünglich um 1550 erbaut, erhielt unter Friedrich Wilhelm (1620-1688), dem Großen Kurfürsten, ab 1662 einen neuen Dachstuhl. Das beweisen Holzproben, die ein Fälldatum von 1645 bis 1662 ausweisen. Nach der Renovierung des Jagdschloss hielt sich Kurfürst Friedrich Wilhelm mehrfach zur Jagd in Groß Schönebeck auf, nämlich 1670, 1671, 1673 und 1679. Seine erste Ehefrau Louise Henriette von Oranien-Nassau, die unser heutiges Bild 16-jährig als Jagdgöttin Diana zeigt, war sicher nicht dabei. Sie war bereits 1667 an Tuberkulose gestorben. Möglicherweise begleitete ihn aber seine zweite Ehefrau Dorothea von Holstein-Glücksburg (1636-1689), siehe unseren Post vom 29.03.2020.
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🖼: Prinzessin Luise Henriette von Oranien-Nassau, spätere Kurfürstin von Brandenburg, Willem van Honthorst, 1643, Centraal Museum Utrecht
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Jagd und Kunst
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Das Jagdschloss Schorfheide wünscht einen guten Start in den Juli.
Das heutige Gemälde wurde nach einer Kartonvorlage für Tapisserien von Peter Candid für die Münchener Wirkteppichmanufaktur gemalt. Der in den Niederlanden als Pieter de Witte geborene Maler wurde in Florenz bei Vasari ausgebildet. 1586 kam er an den Hof in München und baute unter dem Namen Peter Candid im Auftrag des Herzogs Maximilian von Bayern eine Tapisserien-Werkstatt auf. Zwischen 1612 und 1614 entwarf er eine Folge der 12 Monate. Sie stellt die einzelnen Monate anhand für die Jahreszeit typischer Beschäftigungen dar, teils aus dem bäuerlichen, teils aus dem höfischen Lebensumfeld. Der Juli ist eine modisch und elegant gekleidete Jägerin mit ihren Begleitern.
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🖼: Allegorie des Monats Juli, Peter Candid (1548-1628) Werkstatt, Kunsthandel
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Damals und heute – Eine Zeitreise zwischen 1940 und 2020
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📷 © Jagdschloss Schorfheide
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Jägersprache .
1538 gab Johann Helias Meichßner (um 1470-?) als erster eine Liste mit jagdlichen Sachwörtern in den Druck. Sie enthielt nur 170 Stichworte, dabei besteht der seit dem 8. Jahrhundert entwickelte jagdliche Wortschatz aus ca. 13.000 Ausdrücken. Davon werden von den heutigen Jägern noch maximal 2.000 aktiv genutzt. Einige dieser Begriffe aus der Sprache der Jäger wurden über die Jahrhunderte zu alltäglichen Redewendungen. Kennen Sie ihren jagdlichen Ursprung?
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Jemanden zur Strecke bringen, etwas abklappern, bei jemandem auf den Busch klopfen, in die Brüche gehen, durch die Lappen gehen, am Drücker sein, sich vor etwas drücken, sich ins Gehege kommen, jemanden aufs Korn nehmen, von etwas Wind bekommen, die Lunte riechen, jemandem etwas ans Bein binden, die Löffel spitzen, jemanden auf den Leim gehen, in die Binsen gehen, wissen, wie der Hase läuft.
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🖼: Zur Strecke gebracht, Illustration von Karl Wagner (1864-1939)
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